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Morten Biographie

Like an Icon - The Definitive Biography (2007)

von Lucy O'Brien
Ein Jahr vor Madonnas 50. Geburtstag (der möglicherweise begleitet wird von der deutschen Übersetzung dieses Buchers und / oder einer ganzen Welle an Madonna-Biografien) erschien dieses Werk der Britin O'Brien, die sich schon zuvor ein Buch über die Geschichte der Sängerinnen im Popbusiness und Biografien von Dusty Springfield und Annie Lennox verfasst hatte.
Natürlich kann dieses Buch dem Titel "Ultimate Biography" nicht gerecht werden, da zum Einen Madonnas Lebenswerk (hoffentlich) noch lange nicht abgeschlossen ist, zum Anderen auch diese Autorin nicht persönlich Madonnas persönliche Wegbegleiterin war. Was sie liefert sind aber solide und ausführliche Informationen über Madonnas Werk. Dementsprechend erfährt der Leser viele analytische Hintergundinformationen und viel Entstehungsgeschichte über ihre Alben, Bühnenshows, Filme etc. Viele Mitwirkende an den jeweiligen Werken hat O'Brien dazu interviewt. Außerdem wird deutlich, dass sie sich seit 1985 intensiv mit Madonnas Werdegang beschäftigt hat. Knapper gehalten sind Madonnas Privatleben und persönlichen Beziehungen. Diese würden ohnehin eher auf Klatschgeschichten als auf ultimative Wahrheiten basieren. Daher ein Vorteil für die Leser, die sich mehr für Fakten als für leichte Unterhaltung interessieren.

Madonna - Die letzte Göttin (2002)

von Barbara Victor
Die erste Welle von Madonna-Biografien erschien ca. 1986/87, und war eher an die Fans im Teenager-Alter adressiert; 1991/92 folgte die zweite Welle, die semi-wissenschaftlich Madonna kulturellen Einfluss beleuchtete. Dann, unmittelbar nach der Drowned World Tour 2001, kamen unter Anderem die auf dieser Seite vorgestellten Biografien heraus. Sie passen in die Schublade Unterhaltungsliteratur für erwachsene (Haus-)Frauen, die gerne Boulevardpresse lesen. Leider gibt es bis heute keine wirklich gute Biografie. Also: Entweder man begnügt sich mit einem Buch wie diesem, dass immerhin unterhaltsam und kurzweilig geschrieben, dafür aber nicht allzu wörtlich zu nehmen ist, oder man wartet - eventuell vergeblich - auf die erste Autobiografie oder einen wirklich guten und ernstzunehmenden Biografen.

Madonna - Die Biografie (2001)

von J.Randy Taraborelli
Madonna-Biografien haben immer den Nachteil, das die Autoren Madonna selber nicht persönlich kennen, und dass manche Szenen und Dialoge eher wie eine Seifenoper als wie tatsächliche Geschehnisse wirken. Dieses Manko hat auch dieses Buch, allerdings muss man zugeben, dass sich der Autor mit seiner mehrjährigen Recherche viel Mühe gegeben hat, und das Lesen sehr kurzweilig ist.
Natürlich beschreibt das Buch die Lebens- und Karrierestationen von Madonna. Vordergründig geht es allerdings um Madonnas Verhalten und Charakter. Und da beschreibt Taraborrelli zwei verschiedene Frauen: Zum einen die junge Madonna als egozentrische, eigensinnige, machtbesessene und unsensible Egoistin, die ohne Rücksicht auf die Gefühle der anderen ihren eigenen Weg geht. Zum anderen die sensible, reife Madonna, die zur guten Mutter, Ehefrau und Tochter wird. Der Wandel vollzieht sich Mitte der 90er Jahre, beeinflusst durch die harte Kritik an ihrem Skandalimage (Sex-Buch, Lettermann-Auftritt 1994 u.a.), den Erfahrungen bei den Evita-Dreharbeiten und der Geburt ihrer Tochter.

Madonna (2001)

von Andrew Morton
Andrew Morton wurde berühmt durch seine Biografien von Prinzessin Diana und Monika Lewinsky. Einerseits wird er gelobt, immer ausführlich zu recherchieren. Andererseits wirft man ihm Boulevard-Journalismus vor. In seinem fast gleichzeitig mit der Taraborelli-Biografie erschienenen Buch stellt er Madonna angebliche zwei Seelen zwischen launenhafter, kompromisslos nach Ruhm strebender Diva einerseits und warmherziger "Glucke" andererseits dar. Wenig erfährt der Leser über Madonnas Musik oder deren Entstehung, dafür aber umso mehr über ihren Großvater.

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