Biografie Filme Favoriten Statistik Stil YouTube-Schätze Bücher 51 Jahre Madonna Downloads Weblog madonnalyse.de
Startseite Stil Casual Mrs R. (ab 2001)

Stil


Großstadtpunk (1983/84) Boy Toy (1984/85) New Look (1986) Marilyn 80er (1986/87) Nachdenkliche (1988/89) Glamour-Diva (1989/90) Marilyn II (1990/91) Dita (1992/93) Sanfte Dunkle (1993/94) Sirene (1994/95) Grande Dame (1995/96) Evita (1996/97) Hippie Mama (1997/98) Fernöstliche (1998/99) Millen.-Lady (1999/2000) Cowgirl (2000) Casual Mrs R. (ab 2001) Pazifistin (2002/03) Märchentante (2003/04) Disco Queen (2005/06)

Links Gästebuch Kontakt Impressum Datenschutzerklärung Rechtliche Hinweise Inhaltsverzeichnis

Casual Mrs. Ritchie

"Sogar, wenn sie gegen die Mode rebelliert, wird das zu Mode" 

Jean-Paul Gaultier über Madonna

Stil


So lässig, bequem und unexzentrisch wäre Madonna im 20. Jahrhundert kaum vor die Tür gegangen. Und nun kam sie der britischen Paparazzi ständig in Sportswear vor die Kameralinse. Sie trug weite, abgescheuerte Jeans und Trainingsanzüge - immer wieder Trainingsanzüge. Die Firma Adidas durfte sich freuen, da ihr Logo deutlich häufiger auf der Brust der Popdiva erschien als zum Beispiel das Logo von Puma. Im Winter hüllte sie sich in völlig unglamouröse dicke Parkas und wärmende Mützen mit Ohrenklappen. Genauso bequem wie ihre Kleidung waren die Sportschuhe oder Sneakers. Um bei ihren zahlreichen Fahrradtouren nicht erkannt zu werden, trug sie meistens eine Sonnenbrille. 

Neben dem Einfluss aus der Sportmode war auch der Einfluss ihres britischen Ehemanns Guy Ritchie unübersehbar. Je länger Madonna verheiratet war und je länger sie in Großbritannien lebte, umso häufiger trug sie klassische karierte Schiebermützen aus Wolle, Cashmere- Pullover mit Karo-Muster oder Tweed-Mäntel. Schottenröcke trug sie schließlich sogar über die Feizeit hinaus auf ihren beiden Tourneen zwischen 2001 und 2004.

Siehe: Zahlreiche Paparazzi-Fotos ab 2001    

Mann an ihrer Seite: Guy Ritchie

Hintergrund


Auf dem Weg zur erfolgreichsten Sängerin aller Zeiten brachte Madonna weder die beste Stimme des Popbusiness noch das beste Aussehen oder gar die professionellste Ausbildung oder Herkunft mit. Sie glich diese Defizite aus durch einen absolut eisernen Willen und Arbeitseinsatz. Wohl kein anderer Popstar dieses Planeten war in den achtziger und neunziger Jahren aktiver, hatte mehr Hits, Alben, Videos und versuchte sich darüber hinaus in mehr Filmen und Büchern als Madonna. Der Preis war ein völliger Verzicht auf Privatleben - über Jahre kein Urlaub, kaum Privatleben, militärisch ausgerichtete Tageabläufe und nicht mehr als vier bis fünf Stunden Schlaf pro Nacht. Ihre Ehe mir Sean Penn, so gab Madonna Jahre später zu, war nicht zuletzt an ihrem Karrierestreben gescheitert. 

Im neuen Jahrtausend sah Madonna den Sinn ihres Lebens plötzlich anders. Mittlerweile war sie zweifache Mutter, studierte die altjüdische Glaubenslehre Kabbala, ihre Karriere erlebte seit Anfang 1998 einen zweiten Frühling, sie war frisch und glücklich verheiratet mit Guy Ritchie und hatte Ende 2001 gerade die Strapazen einer großen Tournee und Film-Dreharbeiten hinter sich gebracht. Zeit für eine Auszeit und eine Neuordnung ihres bis dato ununterbrochen rastlosen Lebens. Für eine kurze Zeit sah es nach der Drowned World Tour so aus, als wolle Madonna ganz Abschied aus dem Musikgeschäft nehmen. Obwohl sie nicht ganz so weit ging und nur die Abstände zwischen ihren Hits allmählich größer wurden, drehte sich in Madonnas Leben immer mehr um ihr privates Glück, und ihr Mann und ihre Kinder standen im Mittelpunkt. Dieses Mal wollte sie ihre Ehe genießen und ihren Kindern eine gute Mutter werden. Und diese neue Madonna war plötzlich nicht nur in der Arbeit, sondern auch in ihrem Styling nicht mehr besessen von Ehrgeiz, Disziplin und Perfektionismus. Dementsprechend sieht man Madonna seit etwa 2001 nicht mehr nur glamourös, sondern völlig privat und entspannt in bequemer Freizeitkleidung. 

Auch ihr Ehemann und das britische Landleben spiegelten sich in der Freizeit- Madonna wider: Vor Allem mit den wollenen Schiebermützen à la Sherlock Holmes, die sie ab 2003 ständig trug, übernahm sie eines der Lieblings- Kleidungsstücke ihres Mannes. 

Casual Mrs Ritchie

Wie gefällt dir der Madonna-Stil seit 2001?

1 (sehr gut)
2
3
4
5 (sehr schlecht)


< Zurück zum vorangehenden Stil ... Weiter zum nächsten Stil>


Änderung

Letzte Änderung am Sonntag, 16. Januar 2011 um 15:04:49 Uhr.

Bewertung

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.