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Millenniums-Lady

"In Tausend Jahren hätte ich es mir nie träumen lassen, dass ich mal in einem Pub sitze und Bier trinke." 

Madonna über ihr neues Leben in England

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Fotosession mit Filmpartner Rupert Everett

Madonna zitiert den eleganten Look der späten 70er Jahre.

Nach spirituellem Hippie- und Ethno-Look wurde Madonnas Stil im Laufe des Jahres 1999 wieder eleganter. Es war allerdings eine weitaus modernere, natürlichere und dezentere Eleganz als z.B. zu Zeiten des Evita-Stils. Die Madonna in den Foto-Aufnahmen von 1999/2000 oder im Film "The next best thing" wirkte wie eine Frau aus dem Leben, irgendwo zwischen schicker Mutter und modebewusster Business-Lady der Millenniums-Jahre. Ihrer Kleidung fehlte das typische exzentrische Madonna-Profil. Dafür hätte sie dieses Mal von jeder Frau auf der Straße getragen werden können.  

Typische Kleidungsstücke dieses eleganten Alltags- Outfits waren z.B. wadenlange Hosen (im Video zu "Beautiful Stranger"), knielange Kleider in Kombination mit Strickjacke (im Film "The next best thing") oder helle lange Mäntel zum hellen Hosenanzug. Eine kleine Prise Exzentrik gab dann doch, als Madonna in Hochglanz-Fotos und Werbespots Werbe-Model für die Kosmetikfirma "Maxx Factor" (in Deutschland bekannt unter "Ellen Betrix") wurde oder in einer gemeinsam mit ihrem damaligen Film-Partner Rupert Everett entstandenen Fotosession ein Comeback der eleganten Kleider der späten 70er Jahre unterstützte.  
Die Haarfarbe war seit langer Zeit erstmalig weder blond noch dunkelhaarig, sondern traf sich genau in der Mitte bei einem dunkelblonden bis hellbraunen Farbton. Als einzige Konstante aller Frisuren seit 1998 blieb der Mittelscheitel, die glatten Haare gingen über in elegante Wellen. Völlig ungewohnt hatte Madonnas Teint, dessen helle Blässe über die Jahre fast zu einem ihrer Markenzeichen geworden war, zu dieser Zeit eine leichte Bräunung.  

Siehe: Fotosession mit Rupert Everett (1999) * Werbefotos und -filme für "Maxx Factor" (1999) * Video zu "Beautiful Stranger " (1999) * Cover zur Single "American Pie" (2000) * Mehrere Fotosessions im 1. Halbjahr 2000 * Premiere des Guy Ritchie Films "Snatch" (2000)    

Mann an ihrer Seite: Guy Ritchie

Hintergrund

Irgend etwas war anders geworden: Gehörte bei allen bisherigen Madonna-Stilen - gleichgültig, ob überladener Modeschmuck, platinblonde Haare, spitze Brustschalen, Evita-Kleider oder Geisha-Kimonos im Spiel waren - immer eine gehörige Portion Exzentrik dazu, so ging ihr Stil nun erstmalig in Richtung elegant-tragbarer Alltags-Mode. Das gleichzeitig stattfindende einscheidende Ereignis in Madonnas Leben war die Begegnung mit ihrem späteren Ehemann Guy Ritchie. Nun kam nicht nur der wichtigste berufliche Partner (ihr damaliger Produzent William Orbit), sondern auch ihr wichtigster privater Partner aus England. Dementsprechend hielt sie sich in dieser Zeit immer häufiger und länger in Großbritannien auf. 2000 sollte sich ihr Hauptwohnsitz schließlich ganz nach London verlagern, und bekanntermaßen fanden sowohl ihre Hochzeitsfeier als auch die Taufe ihres Sohnes Rocco in Schottland statt. Guy Ritchie stammt zwar aus einer gutsituierten Familie und ist als Filmregisseur Teil der Unterhaltungsindustrie, verkörpert aber mit seiner bodenständigen Art und seinem bissig-britischen Humor ganz und gar nicht die Hochglanz-Prominenten-Szene, die Madonna in New York oder L.A. und Hollywood umgab. Guy und Madonna lernten sich durch Stings Ehefrau Trudie Styler kennen. Nach Madonnas Aussagen ist der 10 Jahre jüngere Guy einer der wenigen Menschen in ihrem Leben, der sie von Anfang an nicht als Madonna, den Star, sondern als normalen Menschen behandelte. Er gab ihr die Spitznamen "Madge" und "the Missus". Für ihn war Madonna bereit, für die meiste Zeit des Jahres ihre amerikanische Heimat zu verlassen. Als sie 1999 den Film "The next best thing" drehte, ging ihr England-"Tick" sogar so weit, dass sie - völlig unpassend, da sie eine Kalifornierin verkörperte - einen britischen Akzent zulegte. Durch Guy Ritchie sollte die bisher durch und durch disziplinierte Diva banale Freuden wie das Biertrinken in einem einfachen englischen Pub kennen lernen. Paparazzi erwischten sie sogar eines Tages beim familiären Autowaschen. Parallel wandelte sich ihr äußerlicher Stil von divenhafter Exzentrik in Richtung bodenständig-tragbarer und moderner Eleganz.

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Letzte Änderung am Sonntag, 16. Januar 2011 um 15:04:44 Uhr.

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