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Evita

"...Mit all dem Dokumentar-Material im Hinterkopf war es unmöglich, nicht bewegt zu sein in dem Moment, wo wir genau dort standen, wo auch Eva seinerzeit stand und auf die bewundernde Masse schaute. Plötzlich war es nicht nur eine Illusion und das Nachspielen für den Film, es war auf eigenartige Weise real..."

Film-Regisseur Alan Parker über den Dreh der Filmszene "Don't crie for me Argentina" auf dem Balkon des Präsidentenpalasts Casa Rosada

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Madonnas von Kopf bis Fuß als Evita

Ihr Eintauchen in die Welt der Evita Peron geht deutlich über das Drehbuch hinaus.

Zurück in die vierziger und fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts ging es bei Madonnas Auftreten als Evita. Ihr "Evita-Stil" führt den "Grande Dame-Stil" des ausgehenden Jahrhunderts konsequent zurück in die Epoche des Films. Aber nicht immer lassen sich beide Stile eindeutig trennen. So ist z.B. bereits in den Videos zu "Take a Bow" und "You'll see" eine deutliche Anlehnung an die vierziger Jahre erkennbar.
  
Im Film trug Madonna 85 verschiedene Outfits mit 39 Hüten, 45 Paar Schuhen und 56 Paar Ohrringen. Für den damit aufgestellten Rekord an Kostümwechseln in einer Filmrolle gab es 2000 sogar einen Eintrag ins Guinness Buch. Madonna unterstützte die Kostümdesignerin Penny Rose aktiv bei Entwurf und Auswahl der Film-Garderobe. Und ihr Auftreten als Evita beschränkte sich nicht auf die Dreharbeiten. Auch bei den Fototerminen und Premierenfeiern dieser Phase erschien sie stets als "First Lady" aus der Mitte des Jahrhunderts.

                           Als Evita trug Madonna rotblonde Haare, ondulierte oder klassisch hochgesteckte Frisuren, Hüte in sämtlichen Farben und Formen - mit Federn, Schleifen oder Netzen - sowie Abend- und Tageskleider der Epoche. Madonna war die perfekte Evita, sogar die braune Augenfarbe der argentinischen Nationalheldin wurde mit entsprechenden Kontaktlinsen nachgestellt. 
Auch Pelzmäntel, die einst Inbegriff des Statussymbols für die luxusliebende Dame von Welt waren, wurden zum festen Bestandteil der Evita-Garderobe.
  
  
Siehe: Evita (Spielfilm, 1996) * Premierenfeiern zu Evita im Dezember 1996/ Januar 1997 *  Vanity Fair Titelstory zu den "Evita Diaries" (1996)    

Mann an ihrer Seite: Carlos Leon

Hintergrund

Indirekt begann Madonnas Evita-Stil bereits im Dezember 1994, als sie sich bei Film-Regisseur Alan Parker mit einem leidenschaftlichen vierseitigen Brief und einen Hinweis auf ihr Video zu ihrer damals aktuellen Single "Take a Bow" bewarb. Parker gefiel Madonnas glamouröser Vierziger-Jahre-Stil im Videoclip. Vom "Bewerbungsbrief" für die Rolle der Evita an Alan Parker zu Weihnachten 1994 über das dreimonatige Gesangstraining und die anschließenden Gesangsaufnahmen im Jahr 1995, die Filmaufnahmen in Buenos Aires, Budapest und London ab Februar 1996 bis zu den Premierenfeiern in Städten wie Los Angeles, New York, London oder Rom zum Jahreswechsel 1996/97 und der Golden Globe-Verleihung Anfang 1997 widmete Madonna rund zwei Jahre ihres Lebens dem Projekt "Evita". Wie versprochen, zeigte sie vollen Einsatz und sang, tanzte und schauspielerte sich ihre Seele heraus. Seelisch ging sie soweit, dass sie sich selber bei den Dreharbeiten und in ihren Träumen als Evita fühlte. In den im November 1996 in der Zeitschrift "Vanity Fair" veröffentlichten Tagebüchern von den Dreharbeiten schreibt sie von den Momenten, in denen sie eins mit der argentinischen Nationalheldin wurde.

Natürlich stürzten sich die Frauen- und Modejournale auf das Thema und riefen einen neuen eleganten Modetrend mit Rückkehr in die Eleganz der 1940er/50er Jahre aus. Und nicht ein Artikel zu dem Thema verzichtete darauf, die Parallelen zwischen Evita Peron und Madonna Ciccone aufzuführen: Junge, unscheinbare, brünette Halbwaise verlässt voller Ehrgeiz das heimatliche Provinznest, um in der großen Stadt den Traum von der großen Karriere zu verwirklichen. Auf dem mühsamen Weg zum Star wird ihr begrenztes Talent durch eisernen Willen und diverse hilfreiche Männerbekanntschaften mehr als aufgehoben, und als kontroverse, strahlende Blondine wird sie schließlich zur größten und mächtigsten weiblichen Ikone ihrer Generation.

Tierschützer (u.a. Nina Hagen) protestierten bei der Premierenfeier in Los Angeles gegen die vielen Pelze im Film. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Madonna 1990 beim Joggen ein T-Shirt mit der Aufschrift "Pelze werden getragen von schönen Tieren und hässlichen Menschen" trug.

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Letzte Änderung am Sonntag, 16. Januar 2011 um 15:04:37 Uhr.

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