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New Look

"Wenn du jahrelang mehrere Lagen Kleidungsstücke und tonnenweise Schmuck trägt, es jedes mal endlos dauert, bis du angezogen bist und dein Haar lang und verrückt ist, bekommst du das Bedürfnis, alles loszuwerden und dir die Haare zu schneiden, nur zur Befreiung."
Madonna, 1986 in der Zeitschrift Vanity Fair

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Die neue Madonna

Befreit von Haaren, Schmuck, Schminke, Kleidung und Pfunden .

Weniger ist mehr: Haare ab, schlichtere Kleidung, weniger Schmuck und Make-up und muskelgestählt mit weniger Pfunden. Der "New Look" war ein radikaler Wechsel zum vorherigen Aussehen von Madonna. Die lockige wilde Mähne war einem kurzen, zersaust nach vorne gegelten, durchgängig hellblondem Kurzhaarschnitt gewichen. Im Sommer 1986 wurde diese Frisur weltweit von vielen Mädchen und jungen Frauen kopiert.

"Ich sehe meinen neuen Look als sehr unschuldig, feminin und ungeschmückt. Und ich fühle mich dabei sehr gut", sagte Madonna seinerzeit. "Unschuldiger" und "ungeschminkter" als zu Zeiten von dunkel-lasziv geschminkten Augen und BHs unter dem Netzhemd war sie allemal mit ihrem dezenten Make-up und Kleidungsstil sowie dem fehlenden Schmuck. "Femininer" machte sie die schnörkellose Kleidung, zu der Jeans, T-Shirts, Korsagen und Lederjacken zählten, allerdings nicht. Im Video zu "Papa don't preach", in dem sie in einer Szene der italienischen Herkunft ihrer Familie durch das legendäre schwarze T-Shirt mit der zweideutigen Aufschrift "Italians do it better" huldigt, wirkt sie mit kurzen Haaren, Jeans und Ringelshirt beinahe burschikos.

Siehe: Filmpremiere "At Close Range" (April 1986) * Papa don't preach (Video 1986) * Titelstory "Rolling Stone" (Juli 1986)

Mann an ihrer Seite: Sean Penn

Hintergrund

Italian do it better

Berühmtes T-Shirt aus "Papa don't preach"

Mit ihrer Hochzeit mit Sean Penn im August 1985 und der anschließenden Pause vom Musikgeschäft schloss Madonna die erste "wilde" Phase ihrer Karriere ab. Madonna hatte in den Hitparaden und den weiteren Medien so viel Erfolge erzielt, dass sie den Status als erster weiblicher Megastar im Popbusiness erzielte. Sei es auf das Endes ihres Junggesellinnen-Daseins, auf ihre Ambitionen im Filmgeschäft oder einfach nur auf ihre Lust an der Veränderung zurückzuführen: Zumindest optisch vollzog Madonna Ende 1985 / Anfang 1986 den größten Wandel ihrer gesamten Karriere. Die Frage war, ob sich die zahlreichen Teenager-Fans jener Tage an das neue Image gewöhnen würden. Sie taten es, kauften wie wild das neue Album "True Blue", machten "Papa don't preach" zum Sommerhit des Jahres, und 1986 sollte Madonna die erste Sängerin sein, von der weltweit in einem Jahr sowohl die meisten Alben als auch Singles verkauft wurden. Zahlreiche Teenie-Magazine führten Umfragen durch, ob die "alte" oder die "neue" Madonna beliebter sei. Den einzigen Vorwurf, den Fans an die "neue" Madonna hatten, war, dass sie anscheinend "zu brav" geworden sei. Der Begriff "New Look" entstand im Zusammenhang mit der Bildunterschrift eines Titelbilds des Musikmagazins "Rolling Stone".

Die Vorgeschichte zum neuen Look war das klassich-züchtige Outfit, das Madonna für die Dreharbeiten ihres Films "Shanghai Surprise" im Winter 1985/86 angenommen hatte (auch zu sehen im Video zu "Live to tell"). Dazu verschwanden die vielen Modeschmuck-Utensilien und die flippigen Kleidungsstücke, und die Haare wurden durchgängig blond und glamourös onduliert. Gleichzeitig hatte Madonna ihre Lust am harten Fitnesstraining entdeckt, und ihren Körper soweit gestählt, dass die natürlichen Rundungen einer topfit gestählten Silhouette gewichen war. Madonnas musikalische Weg jener Zeit bewegte sich von einer sehr tanzbaren in eine her poppigere Richtung.

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Letzte Änderung am Sonntag, 16. Januar 2011 um 15:04:15 Uhr.

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