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Großstadtpunk

  "Ich bin stolz auf mein vergammeltes Image - meine Kleidung kommt von der Straße" 
Madonna

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Aufstrebende Newcomerin

Madonna mit wilder Frisur, Kruzifix-Kette und deutlich sichtbarem BH. 

Mit dem Erscheinen von Madonnas erstem Album war ihr erster unverwechselbarer Stil komplett. Bevorzugte Farbe war schwarz. Zu ihren Kleidungsstücken zählten unter anderem: Schwarzer BH, der entweder provokant unter einem Netzhemd sichtbar war oder dessen Träger neckisch verrutscht aus dem weit ausgeschnittenen ärmellosen Oberteil hervorstachen. Dazu trug Madonna wadenlange Leggins unter Miniröcken und schwarze Stiefel zu Wollstrümpfen. Ein wichtiges Markenzeichen wurde Madonnas Bauchnabel, da sie zu Beginn ihrer Karriere stets nabelfreie Oberteile trug, und beim Tanz Bauch und Hüfte kreiste.

Neben dem zur Schau gestellten Bauchnabel war der Kruzifixschmuck ein weiteres Markenzeichen. Als Relikt an ihre katholische Herkunft trug das Kreuz als Kette und / oder Ohrring. Hinzu kam tonnenweise Modeschmuck - vor allem Dutzende Armreifen - so dass sie bei dem ein oder anderen Auftritt an einen tanzenden Tannenbaum erinnerte. Die Haare waren wild zersaust, braun mit blonden Strähnen und meistens durch einen Schal, ein Tuch oder ein Band nach hinten gebunden.

Siehe: Madonna/The 1st Album (1983) * Holiday (Promo-Tour, 1984) * Lucky Star (Video, 1984)

Mann an ihrer Seite: Jellybean Benitez

Hintergrund

Als Madonna ihre ersten Hits landete, strebte der Zeitgeist nicht unbedingt in Richtung Provokation: Die Punkbewegung neigte sich dem Ende zu, New Romantics und glatt gebügelte Popper waren die neuen Trendsetter der Mainstream-Jugendbewegung. Gleichzeitig wurden Ronald Reagan und Margret Thatcher Aushängeschilder für eine neokonservative Abkehr von den unbürgerlichen Idealen der 68er- und 70er-Jahre-Generation.

Auch in Deutschland strebte der neu gewählte Kanzler Kohl eine "geistig-moralische Wende" der Bevölkerung an. Gerade in dieser Atmosphäre konnten für damalige Verhältnisse vergleichsweise rebellische Popstars wie Cyndi Lauper, Boy George, Frankie goes to Hollywood oder Madonna empörte Sittenwächter leicht provozieren und sich - kalkuliert oder unfreiwillig - in den Medien in Szene setzen. Etwa zu dieser Zeit (1983/84) wurden Michael Jackson und Prince die ersten Solokünstler seit Elvis Presley, die sich zu globalen Megastars etablierten.

Der aufkommende Fernsehsender MTV sorgte dafür, dass die visuelle Ergänzung der Musik immer wichtiger wurde. Madonna wurde zu dieser Zeit von Kritikern häufig als untalentiertere und schwächere Alternative zu Cyndi Lauper angesehen. Während hohe Erwartungen in die Karriere der ebenfalls sehr selbstbewusst und in wildem Outfit auftretenden Cyndi Lauper gesetzt wurden, betrachtete man Madonna als Eintagsfliege.

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Letzte Änderung am Sonntag, 16. Januar 2011 um 15:04:11 Uhr.

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