Biografie Filme Favoriten Statistik Stil YouTube-Schätze Bücher 51 Jahre Madonna Downloads Weblog madonnalyse.de
Startseite Filme

Filme


A certain sacrifice Vision Quest Desperately seeking Susan Shanghai Surprise Who's that Girl Bluthunde vom Broadway Dick Tracy In Bed with Madonna Shadows and Fog A League of their own Body of Evidence Dangerous Game Blue in the Face Four Rooms Girl 6 Evita The next best thing (Dt: Ein Freund zum Verlieben) James Bond Swept away I'm going to tell you a Secret Filth and Wisdom

Links Gästebuch Kontakt Impressum Datenschutzerklärung Rechtliche Hinweise Inhaltsverzeichnis

Filme

Mehr Flops als Tops

Madonna-Fan wird man in der Regel durch Ihre Musik, ihre Videos oder ihre Shows, selten allerdings durch ihre Filme. Wie so häufig, gibt es auch hier einige Ausnahmen: So trieb im Sommer 1985 der Überraschungserfolg "Susan...Verzweifelt gesucht" den Kult um die flippig-freche Madonna an, und unter den wenigen Zuschauern, die den Dokumentarfilm "In Bed with Madonna" zu sehen bekamen, ließen sich einige durch Madonnas Auftritten auf und hinter der Bühne mitreißen.
Sicherlich hat Madonna nach ihrem Erfolg mit "Susan..." durch übereilten Aktionismus einige folgenschwere Fehler in ihrer Filmkarriere gemacht, und dabei weitaus weniger Kontrolle über den Output gehabt als in ihrer Musik-Karriere. Mit Filmen wie "Shanghai Surprise" (1986) gab sie ihren Kritikern jahrelangen Proviant für Spott und Häme, und zahlte dafür einen hohen Preis:
Auch als die Drehbücher, die sie sich in den nächsten Jahren aussuchte, und die Regisseure und Produzenten, mit denen sie zusammenarbeitete, im Laufe der Jahre besser wurden, führte Madonnas Negativ-Image als Filmstar dazu, dass ihre Filme zwar für großen Medienrummel sorgten, die Besucherzahlen allerdings deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben.
u Beginn der 90er Jahre konnte Madonna zwar mit den Filmen "Dick Tracy", "Truth or Dare/In Bed with Madonna" und "Eine Klasse für sich" in den USA große Erfolge erzielen. Durch den Misserfolg der Filme im Rest der Welt schaffte sie es allerdings nicht, ihren schlechten Ruf als Schauspielerin über Bord zu werfen.

Von Low Budget- bis zu Großproduktionen

Erst, als Madonna im Anschluss wieder klein anfing, und sich in Low-Budget-Projekten wie "Snake Eyes" oder "Blue in the Face" mit geringen Gagen und kleineren Rollen zufrieden gab, dafür aber stärker durch ihre schauspielerische Leistung überzeugte, baute sie sich in kleinen Schritten einen besseren Ruf auf. Die Zeit wurde wieder reif für ein großes Projekt, und das war "Evita". Hierfür opferte die "Queen of Pop" fast zwei Jahre, nahm Gesangsunterricht, stürzte sich in umfangreiche Recherchen über die Person "Eva Peron", verzichtete auf Tourneen und Plattenaufnahmen und fühlte sich nach eigenen Aussagen schließlich selber wie Evita. Der Lohn der Mühe war, dass sie endlich als Schauspielerin Lob und Anerkennung in Form eines "Golden Globe" bekam.
Doch reibungslos ging es danach nicht weiter, und der "Evita-Bonus" war schnell verflogen: "The Next Best Thing" (dt. Titel "Ein Freund zum Verlieben") konnte im Jahr 2000 die Kritiker nicht begeistern, und blieb im Kino erfolglos. "Swept away", Madonnas erster Film unter der Regie ihres Ehemanns Guy Ritchie, wurde 2002 in den USA derart verrissen, dass die wenigen US-Kinos, in denen er lief, nahezu leer blieben, und er in vielen Ländern Europas nie im Kino erschien. Seitdem sieht es so aus, als wären Madonnas schauspielerische Ambitionen endgültig gestoppt.
Objektiv gesehen waren sowohl die Filme, in denen Madonna mitwirkte, als auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten im Laufe der Jahre mal gut, mal mittelmäßig und mal schlecht. Nur die Filmkritiker blieben sich treu, und verrissen Madonnas Aktivitäten im Film nahezu ausnahmslos. Es ist zweifelhaft, ob die einseitigen Urteile immer fair waren. Die folgende Seite soll ein wenig Licht ins Chaos bringen, welcher Film denn nun sehenswert ist und welcher nicht.
Kritiker waren in diesen Fall die Mitglieder der deutschen Madonna-Mailinglist von http://www.madonnaonline.de Und dabei kam alles andere als eine kritiklose Huldigung des Idols heraus. Wie gesagt: Madonna-Fan ist man meistens aus anderen Gründen als wegen ihrer Filme, und daher fiel auch den Fans eine differenzierte Aussage zu den Filmen nicht schwer.
Wenn Ihr den einen oder anderen Film bereits gesehen habt, werdet Ihr Euch sicherlich in den Kritiken wiederfinden. Wenn nicht, so können die Kritiken Euch hilfreich bei der Frage sein, welchen Film Ihr unbedingt noch anschauen müsst, und welchen Ihr getrost vergessen könnt.



Änderung

Letzte Änderung am Sonntag, 16. Januar 2011 um 15:02:19 Uhr.

Bewertung

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.